Reisebericht Karibik-Kreuzfahrt vom 25.01. bis 08.02.2013
(Südliche und nördliche Karibik)

 Mein Schiff 1 - Karibik

Donnerstag, 24.01.13

Gegen Mittag Abfahrt mit Pkw in Leipzig und Fahrt in Richtung Flughafen München.

Um 15:30 Uhr Ankunft in „Schweigers Landgasthof“ in der Nähe des Flughafens. Gemütliches 3*-Hotel im Landhaus-Stil. Von 17:00 Uhr bis ca. 18:30 Uhr Sauna (keine weiteren Gäste).

Von 19:00 Uhr bis 20:30 Uhr Abendessen im Restaurant. Anschließend ein bisschen Fernsehen….

 

Freitag, 25.01.13

Um 07:00 Uhr aufgestanden und zum Frühstück gegangen. Gegen 07:45 Uhr alle Wintersachen im Auto verstaut, das bis zum 09.02.13 nun bewacht auf dem Parkplatz des Hotels „überwintert“.

Um 08:00 Uhr werden wir pünktlich vom Shuttle abgeholt und zum Flughafen gebracht. Vorher hat der Fahrer noch unseren Pkw-Schlüssel übernommen (den er uns am 09.02. wieder übergibt) und mit uns die Daten der Ankunft des Rückfluges abgestimmt, damit er uns pünktlich am Flughafen erwarten kann (inkl. Austausch der Handynummern).

Einchecken problemlos. Start der Air Berlin-Maschine ebenfalls relativ pünktlich um 10:45 Uhr. Flugzeit wird mit 10 Stunden und 20 Minuten angegeben. Der Flug ist ein Vollcharter von TUI Cruises. Sitzabstände sehr eng und deshalb höchst unbequem. Monitore gibt es im Abstand aller 6-7 Reihen.

Der Service ist durchschnittlich: 1 warmes Essen kurz nach dem Start und 1 kaltes Essen ca. 3 Stunden vor der Landung (Qualität nicht schlecht…aber nicht mehr und nicht weniger). Getränkeservice mangelhaft. 3 Stunden vor der Landung gibt es keine Getränke mehr. Stewardessen nicht sehr engagiert - kein Lächeln - zum Teil auch patzige Antworten auf höfliche Fragen von Passagieren. Wasser gibt es zwischen den Mahlzeiten in ½-Liter-Flaschen - Trinkbecher dazu werde nur auf Nachfrage herausgegeben.

 

Nach der Landung in LA ROMANA kam sofort der tolle TUI Cruises-Service zum Tragen. Unkomplizierter Transport mit Bussen direkt vom Flugzeug zum Schiff (ohne Einreiseformalitäten). Die Koffer werden von TUI Cruises direkt vom Flugzeug übernommen und standen 90 Minuten später vor der jeweiligen Kabine.

Check in beim Schiff mit Feuchttüchern und kaltem Getränk. Ein bisschen Anstehen bei rund 250 Passagieren, aber alles ganz entspannt und nach 30 Minuten waren wir auf dem Schiff.

 

Abends Sektempfang an Deck vor dem Auslaufen. Zuvor jedoch noch die übliche Seenotrettungsübung.

 

Samstag, 26.01.13

SEETAG - Faulenzen an Deck.

Lutz hatte sich einen Magen-Darm-Virus eingefangen, der mit trockenen Brötchen und Kamillentee erfolgreich bekämpft werden konnte (nach 2 Tagen war er wieder fit). Andere Gäste waren deshalb beim Schiffsarzt und wurden 4 Tage in Kabinenquarantäne geschickt, mit anschließender Arztrechnung über 280 Euro.

Am Nachmittag gab die Reiseleitung einen Empfang für anwesende Reisebüro-Expedienten (etwa 20 Personen).

Am Abend Vortrag zur Karibik allgemein und ARUBA sowie CURACAO im Besonderen.

 

 

 

 

Sonntag, 27.01.13

ARUBA - vormittags kurzer Stadtbummel durch Oranjestad (Geschäfte meist geschlossen - es war Sonntag). Ab 11:00 Uhr Inselrundfahrt mit Frederick (genannt Sunny) im Bus bis ca. 13:30 Uhr. Wartete mit seinem 20-Personen-Bus am Terminal und suchte Gäste. Preis von 20 $/Person auf 15 $/Person heruntergehandelt. Fahrt ist sehr empfehlenswert. Sunny sprach ein superklares Englisch, war freundlich und erzählte fortwährend über Land und Leute (im Bus waren 12 Personen - also genügend Platz für alle).

Besuch der Felsformationen an der Natural Brigde, California Lighthouse (Leuchtturm) u.v.a.m.

Fahrt vorbei am Palm Beach - am Eagle Beach haben wir uns absetzen lassen und 2 Stunden am herrlichen Puderzuckerstrand ausgeruht. Für 2 Liegen + Schirm wollte man dort 30 $ und kein Handeln möglich. Also ab aufs Handtuch unter Bäumen. Auch einmal im karibischen Meer gebadet (ca. 25 Grad Wassertemperatur).

An der öffentlichen Bushaltestelle auf Bus gewartet (kommen sonntags aller 20 Minuten). Kurz drauf hielt ein Minibus an und fragte, ob er uns für 2 $/Person zum Schiff fahren kann. Klar, das machen wir und es klappte hervorragend.

 

Montag, 28.01.13

CURACAO - vormittags ausgiebiger Bummel durch die Altstadt von Willemstad (schwimmende Märkte, „Old Market“ - MARE-TV im NDR hatte vor einiger Zeit dort gefilmt - Bilder übergeben aus deutscher Zeitschrift - Leute haben sich sehr gefreut - allerdings die Leguan- und Kaktussuppe nicht probiert).

Am Nachmittag mit 3 Passagieren vom Schiff am Taxistand zusammen getan und zum Mango-Beach/Sea Aquarium-Beach fahren lassen für 10 $/Person Hin- und Rückfahrt. Eintritt zum Strand: 3 $/Person und für 2 Liegen + Schirm 2,50 $/Person. Alles in allem ein preiswerter Transfer zum Strand von 14:30 Uhr bis 17:00 Uhr. Später fand ein karibischer Abend mit Buffet und Tanz bis Mitternacht auf Deck statt.

 

Dienstag, 29.01.13

SEETAG - Vormittags sonnen und lesen an Deck (allerdings sehr starker Wind und ab und an Regenschauer).

Von 13:00 Uhr bis 15:30 Sauna und anschließend Kaffeetrinken im Buffetrestaurant „Anckelmanns“.

Abendessen im „Gosch“ und ab 21:30 Uhr Show im Theater - Premiere: „Beatles Forever“.

Abschließend Absacker-Cocktails in der TUI-Bar.

 

Mittwoch, 31.01.13

ST. LUCIA - Tagesausflug mit Christine Lehmann (tropical dreams - deutschsprachiger Veranstalter - selbst gebucht über das Internet). Fahrt von Castries über Morne Fortune nach Anse La Raye (über die Mainroad Anse). Stopp bei Bananenpflanzungen mit Verkostung. Zwischendrin verschiedene Fotopunkte, wie Pitons, Soufriere u.ä. Besuch des Botanischen Gartens von Soufriere. Rückfahrt Stopp an original Kassava -Bäckerei

mit Verkostung und Infos.

Längerer Aufenthalt an der Marigot-Bay (Badestopp oder Kaffeetrinken bzw. Shopping). Rückfahrt zum Schiff. Rundfahrt ging von 08:30 Uhr (Abholung am Schiff) bis ca. 16:30 Uhr. Preis 45 $/Person und 6 $/Person Eintritt im Botanischen Garten. Insgesamt eine wirklich empfehlenswerte Tour mit vielen Informationen über St. Lucia.

Am Abend im Theater eine Show: Rock the Boat.

Danach der obligatorische Absacker-Cocktail, dieses Mal auf dem Promenaden-Deck.

 

Donnerstag, 31.01.13

GRENADA - ½tägiger Ausflug über TUI Cruises gebucht: Tropische Wanderung.

07:40 Uhr Start im Kleinbus für 12 Personen - Guide war Terry, ein englischsprachiger Grenadier. Wanderung über etwa 2 Stunden zu einem Wasserfall (Hin- und zurück). Schwieriger Weg über glitschige Steine bergauf und bergab durch den Regenwald. Wasserfall mit Möglichkeit zum Baden und Einheimischer als Springer aus ca. 15 m Höhe in das Becken.

Insgesamt auch eine schöne Wanderung mit vielen Erklärungen zu den Flora und Fauna (Muskatnuss, Kakao, Ananas etc.) und praktischen Beispielen anhand von Früchten.

Rückkehr gegen 12:00 Uhr. Mittagessen bei „Gosch“. Am Nachmittag Bummel durch die Hauptstadt St. George`s mit vielen schönen Erlebnissen auf dem Gewürzmarkt und den Straßen der Stadt (u.a. Kauf von Gewürzen und Fotografieren mit den Einheimischen).

Ab 15:30 Uhr Ausruhen und Lesen an Deck.

 

Freitag, 01.02.13

BARBADOS - 09:00 Uhr Treff vor dem Schiff mit Sandy und Andre aus Wilkau-Haßlau. Waren auch beim Ausflug auf St. Lucia und wir stellten fest, dass wir für Barbados die gleichen Interessen hatten: Schnorcheln + Baden. Mit dem Transferbus von TUI Cruises (wir lagen im Containerhafen, da 5 Kreuzfahrtschiffe ankerten) ging es zum Cruise-Terminal. Dort warteten jede Menge Taxi und Kleinbusse. Die Fahrer fragen nach dem Ziel-Strand und schon fanden sich 10 Personen zusammen, die alle zum Paynes Beach wollten.

Preis: 15 $/Person für Hin- und Rückfahrt.

Gegen 09:30 Uhr am Parkplatz vor dem Strand angekommen, übergab uns der Taxifahrer an einen weiteren Mann. Dieser notierte sich, wer und um welche Zeit die Rückfahrt von statten gehen sollte (es waren Amerikaner im Taxibus, deren Schiff zeitig auslief - wir blieben bis 15:00 Uhr am Beach). Dann ein kurzer Fußmarsch zum Strand. Dort wurden der Preis für Liegen und Schirme ausgehandelt: 2 Liegen plus Schirm für 30 $. Als dies erledigt war, kam sofort ein weiterer Rastafari und bot eine Schnorcheltour im Glasbodenboot an (reichlich 1 Stunde entlang der Sandy-Lane bei Schildkröten und gesunkenem Schiff - viele Fische). Wieder das obligatorische Handeln. Ergebnis: 17,50 $/Person. Die Schnorcheltour war echt ein Erlebnis, denn wir sahen einige Schildkröten und am gesunkenen Schiff jede Menge bunter Fische.

Von 11:30 Uhr bis 15:00 Uhr mehrmals im türkisfarbenen Meer gebadet und am sehr schönen Strand ausgeruht.

Kurz vor 15:00 Uhr kam der Taxifahrer sogar zu uns an den Strand, um uns für die Rückfahrt abzuholen.

Letzten Endes stellten wir fest, dass hier alles komplett durchorganisiert war, um einerseits an die Dollars der Kreuzfahrer zu kommen, aber andererseits auch eine einigermaßen adäquate Gegenleistung zu erbringen.

Gegen 15:30 Uhr waren wir wieder auf dem Schiff.

Wer am Abend nochmals ins Zentrum von Brigdetown wollte (wir lagen bis 22:00 Uhr im Hafen) zahlte für das Taxi: Bei 2 Personen 10 $/Person für Hin - und Rückfahrt - bei 4 Personen 8 $/Person für Hin- und Rückfahrt.

Wir fanden noch 2 Mitfahrer und spazierten von 17:00 Uhr bis 18:30 durch die Innenstadt (Broad Street mit durchaus preisgünstigem Duty-Free-Shop - alter Hafen - altes Rathaus - Kathetrale).

Bemerkenswert: Der Taxifahrer war sauer, weil wir nicht sofort den vollen Preis bezahlen wollten, sondern erst dann, wenn er uns wieder am Cruise-Terminal abgeliefert.

Also gaben wir ihm die komplette Summe bereits nach der Hinfahrt. Er war überpünktlich am vereinbarten Ort im Zentrum und mit „Sorry“ und einem kleinen zusätzlichen Trinkgeld verabschiedeten wir uns am Terminal von ihm.

Am Abend wurde die Einschiffung der zugestiegenen Passagiere gefeiert (nochmals die Seenotrettungsübung mitgemacht) und dann der Cocktail-Absacker in TUI-Bar.

 

 

Samstag, 02.02.13

SEETAG - Vormittags Vorträge über Dominica und Antigua angehört. Anschließend Saunabesuch bis 14:30 Uhr - dann Kaffeetrinken im „Anckelmanns“ sowie sonnen und lesen an Deck.

Abend nochmals an Vorträgen über St. Maarten und Tortola teilgenommen. Und wieder der obligatorische Gute-Nacht-Absacker…..

 

Sonntag, 03.02.13

DOMINICA - Für den heutigen Tag hatten wir wieder einen Ausflug über TUI Cruises gebucht: Wanderung über den Naturlehrpfad zum Emerald Pool. Am Treffpunkt des Ausfluges in der TUI Bar informierte uns ein Tourguide vom Schiff, dass auf Grund eines Erdrutsches der Ausflug nicht möglich wäre. Alternativ ginge es jetzt zum Sari-Sari-Wasserfall. Diese Wanderung wäre ähnlich, man hätte viel Spaß, es ginge durch 2 Flüsse und es gäbe unterwegs ein warmes Mittagessen und einen Rumpunsch. Bei letzterem waren wir eigentlich skeptisch, weil wir dies als nicht notwendig empfanden, auf einer Wanderung. Schließlich sagten wir zu, mitzukommen, der Preis bliebe der Gleiche.

Gegen 09:30 Uhr war Abfahrt im Bus. Es empfingen uns zwei einheimische Rastafari, welche auch nur die englische Sprache beherrschten. Der Tourguide vom Schiff hatte wohl doch keine so rechte Ahnung, wo entlang die Fahrt konkret ging. Denn wir fuhren nicht quer über die Insel nach Norden, sondern blieben im mittleren Teil, im Morne Trois Pitons Nationalpark. Nach gut 45 Minuten Fahrt erreichten wir den Startpunkt unserer Wanderung. Was dann folgte, war ziemlich anstrengend. Der Pfad zum Wasserfall war sehr schmal und glitschig. Links hohe Bergwände und rechts ging es steil abwärts. Oft konnten wir uns nur an Wurzeln und Lianen festhalten, um nicht abzurutschen. Die Guides hatten alle Hände voll zu tun, um die Gruppe zu betreuen. Wir waren offensichtlich die ältesten Mitwanderer. Es ging tatsächlich durch zwei Regenwaldflüsse, die beim Durchwaten bis zu den Oberschenkeln reichten. Dazu kam ein ständiges Wechseln von Wanderschuhe auf Badeschuhe und wieder zurück. Nach ca. 90 Minuten bergauf und bergab hatten wir den Wasserfall erreicht. Um dort zu baden bzw. zu schwimmen, musste nochmals über Felsen geklettert und durch eine enge Öffnung darin nach oben gekraxelt werden. Allerdings war die Öffnung so eng und der Felsvorsprung so hoch, dass die Rastafari die Badewilligen förmlich hochhieven mussten. Anschließend wurde berichtet, dass das Becken, in welches der Wasserfall stürzte, höchstens die Größe von 5 Badewannen hatte. Also, für diese Quälerei bis hierher, dann so ein winziges Badebecken. Manche schienen das ganz schön zu bereuen.

Nach ca. einer Dreiviertelstunde ging es auf demselben Weg wieder retour, nur unterbrochen von der warmen Mahlzeit, in Form einer, über offenem Feuer gekochten Gemüsesuppe. Die Mittagspause fand an einem der zu überquerenden Flüsschen statt, wo es ganz idyllisch war.

Unter Aufbietung der letzten Kräfte erreichten wir dann den Ausgangspunkt der Wanderung, wo der Bus abgestellt wurde. Mittlerweile war es kurz vor 14:00 Uhr. Alle waren froh wieder im Bus zu sitzen, wobei von den hinteren Plätzen die Bemerkung kam: „Die Älteren unter uns haben ja eine ganz schöne Kondition.“

(Die „Älteren“ sind auf der Rückfahrt die Einzigen gewesen, die nicht schliefen….!!!)

Auf der Rückfahrt zum Schiff gab es noch einen Zwischenstopp an einem wild-romantischen Atlantikstrand, der mit Palmen zugewachsen war. Hier konnten sich die herunter gefallenen Kokosnüsse ungehindert zu neuen Palmen ausbilden. Toll. Auch gab es vor der Abfahrt noch den angekündigten Rumpunsch aus den Flaschen der Tourguides. Wir verzichteten darauf…

Kurz nach 15:00 Uhr beendeten wir den Ausflug vor dem Schiff. Genau die Zeit für ein Kaffeetrinken im „Anckelmanns“.

Vor dem Ablegen um 18:00 Uhr machten wir noch eine Stunde Stadtbummel durch die kleine Inselhauptstadt Roseau. Es war nicht viel los, am Sonntag auf Dominica, ziemlich ruhig und gediegen.

 

 

 

 

Montag, 04.02.2013

ANTIGUA - Nach diesem anstrengenden Tag, ließen wir es etwas ruhiger angehen und fuhren zum Jolly-Beach, in eigener Organisation. Zuerst ein kurzer Stadtbummel (wobei man am Cruise Terminal auf Schritt und Tritt angesprochen wird, um Inselrundfahrten o.ä. an den Mann oder die Frau zu bringen) und dann zu Fuß die rechts Market-Street hinunter bis zur West Bus Station (rund 400 m Fußweg). Dort einfach gefragt, welche Bus zum Jolly-Beach fährt (es waren der 20er und der 22er). Eingestiegen, etwa 15 Minuten gewartet, bis der Fahrer seinen Bus voll Menschen hatte und dann ging`s los. Für 1,50 $/Person in ca. 25 Minuten zum Jolly-Harbour. Von dort noch ein kurzer Fußweg und schon befand man sich an einem typisch karibischen Traumstrand. Je nach Lichteinfall änderte das Meer seine Farben über helltürkis, blau, dunkeltürkis usw. usf. Sagenhaft. Auch der Sand war o.k. Wir buchten 2 Liegen und einen Schirm für insgesamt 10 $ für 4 Stunden (aber auch wieder hartnäckig gehandelt). Ausruhen, mehrmals im tollen Meer baden, was will man mehr? Gegen 15:00 Uhr ging es wieder mit dem öffentlichen Bus für 1,50 $/Person zurück in die Stadt.

Zum Vergleich: Strandtransfer gebucht über TUI Cruises - 35 Euro/Person. Eigenorganisation - 3 $ für die Busfahrt und 5 $ für Liege + Schirm. Noch Fragen?

 

Dienstag, 05.02.2013

ST. MAARTEN - Von Deutschland aus haben wir für den heutigen Tag einen Mietwagen gebucht.

Zustellung für 09:00 Uhr am CRUISE Terminal vereinbart. Kurz vor 09:00 Uhr verlassen wir das Schiff und suchen an der Pier nach einem Menschen plus Schild mit unserem Namen. Nix zu sehen. Einige andere Vermieter warten mit Schildern, worauf unser Name leider nicht steht.

Dann kommt uns die Idee einer Tafel zu folgen auf welcher CAR RENTAL zu lesen ist. Wir überqueren einen Platz, wo Busse und Taxis warten und erreichen ein kleines Häuschen mit der Aufschrift CAAR RENTAL. Nur SOLOREC (so heißt die Mietwagenfirma) ist dort nicht vorhanden. Ein netter Mitarbeiter von HERTZ erklärt uns, dass manche Mietwagenfirmen keine Erlaubnis haben, auf dem Gelände des Terminals ihre Leistungen anzubieten. Wir sollten am Haupteingang nochmals fragen. Also, auf zum Haupteingang, quer über das CRUISE Terminal. Inzwischen war es 09:40 Uhr geworden. Und siehe da, ein Einheimischer mit Schild und Namen stand vor dem Tor. Wir müssen die gesamten Übernahmemodalitäten auf der Straße durchführen. Gebucht hatten wir einen KIA Piccato, 3türig o.ä. und was stand dort an Ort und Stelle: ein KIA Sportage SUV. Dieser „Tausch“ schien gar nicht so schlecht zu sein, obwohl man sich erst einmal an die Automatikschaltung u.ä. gewöhnen musste. Aber nach einer kurzen „Ehrenrunde“ hatten wir den SUV „im Griff“.

Zuerst fuhren wir zum Einkaufen in die Duty Free Shopping Mall von Philippsburg (auf der holländischen Seite gibt es tatsächlich Zigaretten, Alkoholika und teilweise Parfüm am preiswertesten auf der gesamten Kreuzfahrt) - dort ist übrigens auch Verhandeln möglich.

Weiter ging es zum MAHO-Beach, wo zwischen 12:00 Uhr und 13:00 Uhr der „Jumbo-Jet“ Boeing 747 der KLM landen sollte. Der Strandabschnitt war voller Menschen, doch wir bekamen gerade noch einen Parkplatz. Um 12:30 Uhr schwebte der Jumbo ein und es wurde gefilmt und fotografiert was das Zeug hielt.

Anschließend unternahmen wir eine Inselrundfahrt, auf welcher es teilweise sehr stark regnete. Im Auto stört das ja nicht weiter. Bei einem Zwischenstopp in Marigot auf der französischen Inselseite bummelten wir durch das Städtchen und nahmen einen kleinen Imbiss in einer Bakery mit Kaffee und lecker Baguettes.

Ca. 15:00 Uhr fuhren wir weiter in Richtung Orient-Beach. Dort angekommen machten wir nochmals eine kleine Pause am schönen Strand, ehe es über Nebenstraßen (z.B. Oyster Pount etc.) zurück nach Philippsburg ging.

Da vereinbart war, dass der SUV mit dem gleichen Benzinstand abgegeben werden musste, wie er übernommen wurde, war natürlich Nachtanken angesagt. Wir hielten es nicht für möglich (waren sogar 2 x an der Zapfstelle), doch das Auto verbrauchte bei gefahrenen 60 km ca. 9 Liter. Mein lieber Scholli, das ist schon heftig.

Pünktlich 18:00 Uhr übergaben wir den SUV an SOLOREC zurück. Von 21:00 Uhr bis 00:00 Uhr war eine karibische Poolparty auf dem Schiff angesagt (Cocktail-Absacker inklusive).

 

Mittwoch, 06.02.2013

TORTOLA - Das Schiff lief gegen 07:00 Uhr in den Hafen von Road Town ein. Am Vormittag unternahmen wir einen Stadtbummel mit Besuch des kleinen, aber feinen Botanischen Gardens (3 $/Person Eintritt). Teilweise auch heftige Regenschauer. Ansonsten gibt’s in Road Town nichts außergewöhnlich Tolles zu sehen. Auch die Duty Free Shops sind eher mager ausgestattet und haben keine so guten Preise.

Ab 13:30 Uhr unternahmen wir noch eine Rundfahrt im offenen Sammelbus zu einem Festpreis von 20 $/Person. Angeblich von der Inselregierung eingesetzt bzw. unterstützt, deshalb keine Preisverhandlungen möglich. Mit einigen Italienern (neben uns lag die COSTA Luminosa), Schweizern und Deutschen ging`s zum Cane Garden Beach. Einige schöne Fotostopps unterbrachen immer wieder die Fahrt dorthin.

Kurzer Besuch einer kleinen Rum-Destillerie mit Preisen jenseits von Gut und Böse und dann war 45 Minuten Ausruhen und Baden am Strand angesagt.

Um 16:30 Uhr waren wir wieder am Schiff. Vor dem Abendessen verfolgten wir noch das Auslaufen der COSTA Luminosa. Am Abend veranstaltete die Crew eine eigene Show im Theater, die nicht schlecht war. Einige konnten sogar den Mitgliedern des Profi-Ensembles „das Wasser reichen“. Anschließend noch in die „Abtanzbar“, wo einige Crew-Mitglieder die Show vom Abend noch ein bisschen verlängerten.

 

Donnerstag, 07.02.2013

SCHIFFSTAG - Fahrt zurück zum Ausgangshafen LA ROMANA. Den Tag über fast ausschließlich auf Deck verbracht, nur unterbrochen von der Informationsveranstaltung der Reiseleitung im Theater über die Modalitäten der Ausschiffung und Heimflug am kommenden Tag.

Nochmals alle Annehmlichkeiten des Schiffes genutzt, wie Bars, Restaurant „Atlantik“, Kaffeetrinken im „Anckelmannsplatz“ etc.

Abends im Theater verabschiedete sich die Crew (mit Kapitän und Kreuzfahrtdirektorin) von den Passagieren, die in LA ROMANA vom Schiff gingen.

 

Freitag, 08.02.2013

LA ROMANA - Da unser Flug erst 16:40 Uhr startete, hatten wir fast den ganzen Tag Zeit, um nochmals auf Deck auszuruhen, zu lesen etc. Um 09:00 Uhr mussten alle Passagiere, die in LA ROMANA ausschifften ihre Kabinen verlassen. Diese wurden für die Neuankömmlinge hergerichtet. Mittagessen im „La Vela“ und 14:45 Uhr Aufbruch zu den Bussen, die im Terminal standen und uns zum Flughafen brachten.

Alles war - wie bei der Ankunft - bestens organisiert. Die Koffer waren vorher bis 01:00 Uhr vor der Kabine abzustellen und wir fanden diese gut sortiert vor dem Check in-Counter auf dem Flughafen wieder.

Der Flug ging pünktlich ab. Etwas unangenehm war, dass es ein kompletter Nachtflug war, denn 18:00 Uhr Ortszeit verschwand die Sonne und nach gut 9,5 Stunden Flug sahen wir sie kurz vor der Landung in München aufgehen.

 

Samstag, 09.02.2013

Landung um 08:40 Uhr in München. Ca. 30 Minuten auf die Koffer gewartet. Unser Shuttle wartete schon, nahm uns in Empfang und brachte uns zum Parkplatz von „Schweigers Landgasthof“ zurück. Es hatte in den vergangenen 14 Tagen mehrfach geschneit und so mussten wir unser Auto erst einmal freischaufeln. Die Fahrt zurück nach Leipzig war ziemlich beschwerlich. Wegen einiger Staus runter von der Autobahn und die Landstraßen benutzt. So kamen wir ziemlich geschafft gegen 17:00 Uhr wieder zu Hause an. Trotzdem, es war eine wunderschöne Kreuzfahrt, die man nur jedem empfehlen kann. Man sieht viele Inseln der kleinen Antillen innerhalb kurzer Zeit und jede hat ihren ganz besonderen Charme.

 

 

 

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